reflections

Alltägliche Herausforderungen

 

Gestern wollte ich Online, in unserem Spiel, mich einer großen Quest stellen, einer von vielen, um zu sehen ob ich ihr noch gewachsen bin.

Zuletzt im Dungeon ging ich das Wagnis ein mich einem der großen Bosse zu stellen. Einer echten Herausforderung, der nicht alles gewachsen sind, hat er eine harte Pranke und kann mit einem kritischen Hieb wie es heißt sofort alle Lebenspunkte des Charakter bis auf Null abziehen.

Zum ersten Mal als Daisie und ich uns ins Labyrinth, ins Mausoleum oder besser in die Pyramide und den Magen der Bestie trauten schoben wir vorher leicht Panik. Rechte unsere jetzige Ausrüstung aus, waren wir stark genug, oder sollten wir vorher doch zunächst unser Equipment aufbessern bevor wir solch eine leichtsinnige Aktion eingingen? Fragen über Fragen, die uns beschäftigten und wir prompt die Quittung präsentiert bekamen. Bevor man an den Boss kommt und es auch der Zweikampf mit ihm einem Kräftemessen gleicht muß man einen Weg durch die verschlungenen Gänge finden, vorher Aufgaben erledigen, eine Art von Grabwächtern erledigen, zerstören und es sind immerhin fünf Stück an der Zahl bevor der Boss – ein riesiger Hund, eine Art Behemoth – zum Leben erwacht und uns vor die schwierige Prüfung stellt. Dieser Boss sollte uns viel abverlangen, das wußten wir schon vorher, denn auch anhand der Gespräche und Diskussionen in der Stadt suchten viele Spieler auch mächtige Unterstützer in der Schlacht, immerhin dropte diese Kreatur mächtige Waffen -, für viele waren es sogar die mächtigsten im Spiel jene auf normalen Wege erworben werden konnte. Von daher hieß zunächst die eigene Figur aufrüsten, um dem Kontrahenten Parole zu bieten.

Daisie und ich, wie sollte es auch anders sein, haben es bei den ersten Versuchen selbstverständlich nicht geschafft den Höllenhund die Krallen zu stutzen. Wir sind haushoch in den Boden gestampft worden, verbrachten wir zuerst eine Zeitlang in der Grabeskammer bis wir alle fünf Totenstatuen fanden, sie zerstörten, somit erst das Ungeheuer erwecken konnten und uns als würdig erweisen gegen das Untier zu kämpfen.

Freilich ärgerten wir uns aber auch ohne diese eindeutige Lektion wir insgeheim, daß wir keine Chance gegen einen Gegner haben werden, der mit einem Schlag uns alle Lebensenergie abzieht, soviel kritischen Schaden anrichtet und wir am Schluß bloß nur noch lächerlich viel Schaden ausrichteten. Also ließen wir uns vorführen, uns peinlich niederstrecken, und gebeugten Hauptes aber um eine Erfahrung reicher trotteten wir zurück in die Stadt, um den nächsten Schlachtplan – für die weiteren Versuche – auszuhecken, wo wir zwischenzeitlich auch den Weg lernten, die verschlungenen Pfade schon auswendig kannte, quasi im Schlaf. Nichtsdestoweniger brauchten wir wertigere Waffen und bessere Kondition.

„Wenn du nicht siegen kannst, verbünde dich“, nannte es Daisie und schlug vor, daß wir mit einem Maschinengewehr auf Spatzen schießen.

Auf das Spiel übertragen bedeutete es soviel, daß wir zunächst soviel Geld verdienen wollten um Waffen zu kaufen, die über das Level des Scheusals hinausgehen, um in einem Zeitspiel ihn bevor er uns alle Energie (Lebenspunkte) abzieht zuzweit zu Fall zu bringen. Das war der Plan! „Also brauchen wir bessere Waffen damit wir nicht gleich draufgehen“, faßte es Daisie zusammen. „Geldverdienen, es gibt sonst keine andere Möglichkeit und heißt es auch einige Stunden Dauerfarmen (Monster besiegen damit sie Geld fallenlassen) bis wir die Summe haben.“

„Sehe ich auch so“, seufzte ich und stellte mich innerlich auf monotone Nächte ein, die es dann auch gab, schließlich ließen die Tiere nicht gerade viel an Geld – an den roten Münzen – fallen. Zwar konnten wir unseren Buff-Pets, die uns mit Zaubersprüche versorgten und stärkten, auch sammelten sie die Drops auf, auch die Boni geben, daß mehr an Geld bei einem Kill herausspringt, aber es war noch zuwenig. Kleidung, Umhänge oder sonstige Sachen, die noch mehr Boni geben sodaß wir in zehn Minuten anstatt mehreren Stunden die Summe beisammen hatten, solch Ausrüstung war verflucht teuer und wir hatten Damals eben nicht die finanziellen Möglichkeiten im Spiel, um an solch eine tragbare Erleichterung zu geraten. Also mußten wir es auf die altmodische Art tun, wo so ziemlich alle Anfänger durch mußten, bis sie einigermaßen groß im Spiel sind.

Wir quälten uns durch die Farmzeit aber trotzdem, es kam dabei keine Langeweile auf, da wir uns in Geduld übten, schließen wußten wir, worauf wir uns einließen und nebenbei genossen wir die Landschaft. Einige Spieler zogen sich dafür auf Inseln zurück, wir hingegen reisten zum verschneiten Flecken des Spiels weil es uns dort am Besten gefiel, eine reich bedeckte Schneelandschaft soweit wir den Blick schweifen ließen.

„Mit jedem Schlaf kommen wir dem Finale näher, ich kann es kaum noch erwarten“, sang meine Schwester voller Vorfreude und auch in der Schule war sie mit den Gedanken bei der Sache, daß sie am Liebsten geschwänzt hätte, um ihrer Figur endlich die nötigen Waffen zu besorgen.

Um ehrlich zu sein, auch wenn ich es weniger exaltiert ausdrückte, wollte ich auch endlich mehr vom Spiel sehen und meine Spielfigur widerstandsfähiger ausrüsten, zwar würden wir anschließend bessere Waffen besitzen als der Hundeboss dropen würde, aber uns ging es auch um die dabei gewonnene Erfahrung -, es mag zwar nicht ganz fair sein, ein Maschinengewehr auf Spatzen richten, wie es Daisie einst bezeichnete oder auch mit einer Kanone darauf feuern -, aber wir wollten dieses Prestige für uns beanspruchen und außerdem brauchten unsere virtuellen Alter-Egos eine Prüfung, um die neuen Waffen auch angemessen zu testen. Wer eine neue Errungenschaft hat, will sie auch dementsprechend ausreizen und in unserem Fall, nach tagelangen Geldverdienen, kauften wir uns einen hochwertigen Stick und auch ein solides Schild dazu.

Einer der nächsten Schritte waren die zusätzlichen Erweckungen, Verzauberungen für die gekauften Sachen, da wir endlich die Summe beisammenhatten – uns freuten -, die richtigen Einkäufe tätigten und schließlich auch wiederum Stunden damit zubrachten bis wir die richtige Höhe an Attribute (erhöhter kritischer Schaden) auf unsere Sachen bekamen. Schließlich und endlich, da wir uns gegenseitig halfen, waren wir soweit ausgerüstet, obwohl wir auch unseren Kampftieren soweit Stärke und Zusatzschadenfähigkeit verliehen, und wir mochten zwar nicht überladen sein mit Vorteilen oder geeigneter Kampfeskraft jedoch so schätzten wir würde es für den finalen Schlag gegen das Monstrum schon ausreichen.

Bevor wir den Weg ins Labyrinth wagten gingen wir zunächst alles im Kopf durch, sonst würden wir wieder als Hundefutter vor seinen Pfoten enden. Diesmal wollten wir unbedingt siegen, uns die Ehre verdienen, auch zu den glücklichen im Spiel gehören und unser Image pflegen.

„Ich komme mir langsam so vor wie die Angeber in der Schule“, griente Daisie seltsam. „Die Jungs haben auch bloß imaginäre Dinge und prahlen damit herum, hehe. Wir haben auch nur unsere Charaktere im Spiel und es mag uns zwar im echten Leben keinen Vorteil bringen, aber es macht dennoch Spaß davon zu reden“, sprach sie voller Vorfreude und in großer Erwartung. In der Tat, unser Spiel, unsere Gehabe lag ziemlich nahe an der Angeberei der Jungs in der Klasse, die sich auch mit fremden Federn schmückten, ihr Ego in den Vordergrund rückten und doch dabei keine feste Sache in Händen hielten, die es wirklich wert wäre bewundert zu werden. Aber wir würden es niemanden auf die Nase binden sondern unseren Erfolg für uns behalten. Außerdem, im Gegensatz zu den Jungs oder auch manchen Mädchen in der Klasse, würden wir nie auf die Idee kommen Andere mit Dingen zu nerven, die sie einerseits gar nichts angingen und andrerseits würden wir auch keine Person zum Zuhören zwingen. In der Schule hieß Aufschneiden, profilieren, andere schlecht machen damit das eigene minderwertige Ego dennoch einen Aufschwung erhält. So hielten es die Jungs und Mädchen in unserer Klasse als wir noch in Österreich in die Schule gingen indem sie vor Anderen großspurig auftreten, Gockel und Hahn spielten, und wer noch dümmer war als sie selber fiel natürlich auf dieses falsche stolze Gebären haushoch rein. Poser, Prahlhänse findet man überall, egal ob bei Jungs oder Mädchen, doch wo Jungs sich in unserem Alter mit Rekorden beim Zigarettenkonsum oder bei Videospielen brüsteten, kursierten bei den Mädchen die Rekorde beim Verschleiß von Jungs, die um Jahre älter gewesen sind als sie selber, in der Umkleidekabine und erweckte bei einigen große Augen. Mädchen erzählten sich untereinander, sie haben mit einem Mann fünf Jahre älter als sie geschlafen, er habe schon ein Auto usw., das erweckte unter vielen Neid und das dieses Mädchen war natürlich bei den Anderen hoch angesehen, eine Koryphäe weil sie über Erfahrungen verfügte wovon andere nur zu träumen wagten. Und dann gingen sie ins Detail, auf die sexuellen Einzelheiten und ich dachte mir des Öfteren wie nahe Wahrheit und Fiktion doch beieinanderlagen, aber leider waren es keine empirischen imaginären Schimären, denn es kam auch zu kleinen Skandalen. Mädchen, die mit Lehrern wegen besserer Noten schliefen oder ein Mädchen plötzlich nicht mehr zum Unterricht kam weil es für länger krankgeworden sei, dabei hörten wir, sie habe eine Abtreibung vornehmen lassen. Auch solch Geschichten gehörten jenseits von Online-Rekorden zum Alltag und dabei habe ich bloß einen kleinen Ausschnitt erwähnt.

Daisie und ich kämpften uns also durch das Grabeslabyrinth und standen plötzlich nach Zerstören der fünf Säulen dem Boss gegenüber.

„Wir besprochen“, begann Daisie Anweisungen zu geben. „Wir preschen gemeinsam los und unser doppelter Schaden wird schon seine Wirkung erzielen. Ich habe etwas mehr HP als du, also werde ich den Tank übernehmen, den Fokus auf mich lenken, während du nachrückst. Klar?“

Hier nickte ich, holte tief Luft, Daisie ließ ihre Fingerknöchel knacken und dann, hochkonzentriert und mit allen Buffs, Zaubern und Potions versorgt, rückten wir in das allesentscheidende Gefecht mit dem Grabesgott, der sogleich als er Daisie im Fokus hatte mit Pranken und Maul auf sie losging während ich aus dem Hintergrund heraus meiner Schwester im Kampfe beistand. Zum Glück, da unsere Tiere auch sterben konnte, hatten wir sie im Vorfeld schon mit genug Leben versorgt sodaß sie sobald unser hochgelevelter Charakter das Zeitliche segnete auch wiederbelebt werden konnten -, sonst sehe es nämlich ziemlich schlecht aus, nach all der mühselig investierten Arbeit wieder von Vorne zu beginnen.

Mit allen verfügbaren Kräften taten wir unser Bestes. „Es funktioniert“, hörte ich Daisie neben mir und ihr Blick war starr auf ihren Laptop gerichtet.

Auch ich sah den roten HP-Balken des Bosses langsam hinuntergehen. „Ja, ich sehe es, zuzweit können wir es tatsächlich schaffen.“

„Freuen wir uns nicht zu früh, noch ist nicht mal die Hälfte geschafft“, und nachdem sie dies sagte, bekam sie schon einen kritischen Schlag ab. „Mist, der hat mir gleich 50 Millionen abgezogen aber ich bin noch da“, betrachtete sie ihren Lebens-HP-Balken und ich behielt meinen im Auge.

„Laß den Fokus los, heil dich Daisie, dann bist du wieder auf maximaler Lebensleiste, ich kann ihn soweit ganz gut alleine bearbeiten“, schlug ich vor und schon hatte Daisie meinen Ratschlag gefolgt, drückte auf ESC, ließ den Fokus fallen, dann F1 und heilte ihre Figur wieder ganz voll.

„Kannst wieder switchen, Fairie“, hörte ich ihre Stimme neben mir als drückte ich auf F1, ließ den Fokus des Bosses entwischen und Daisie übernahm wieder weil sei etwas mehr HP als ich besaß und wir verfolgten wieder mit Schweiß auf der Stirn, ungeduldig wie die HP langsam sanken.

Es dauerte, klar nahm es Zeit in Anspruch weil wir eben keinen maximalen Schaden mit unserem Equip austeilten, aber wir waren nicht schlecht.

„Langsam wird es, dreiviertel geschafft“, beobachtete Daisie weiter und auch ich hatte die Lebensanzeige des Ungeheuers fix im Visier.

„Das ist so aufregend“, hauchte ich gespannt, was passiert, wenn wir den riesen Hund endlich auf Null gebracht hatten. „Bald ist es soweit.“

Aber wir sahen auch gleich je mehr weiter die Lebensleiste des Bosses runterging, umso mehr, umso öfters teilte er kritischen Schaden aus und Daisie war des Öfteren gezwungen den Fokus an mich zu übergeben, sich rasch zu heilen, bis ich erneut umswitchte und wir erneute begannen. Aber dieses Switchen geschah nun im zehn Sekunden Takt, es nervte allmählich und ihr Knurren an meiner Seite ließ mich die Zeit vergessen.

Unsere Zauber-Buffs hielten nämlich auch nicht ewig, sondern nur fünfzehn Minuten, und würde ER uns killen, also unsere Figur im Spiel, so wären unsere Zaubersprüche alle weg, derjenige müßte erneut beginnen sie aufzusagen, sich zu verzaubern und alles ziehe sich noch mehr in die Länge. Es war ein hartes Stück Arbeit, eine immense Herausforderung, welche wir zuvor noch nie erlebt hatten -, zumindest bis zu diesem Zeitpunkt. Der Boss ließ uns schwitzen, sorgte nebenbei für reichlich Gesprächsstoff indem wir uns weiter selber anfeuerten und koordinierten.

„Von solch einem Schoßhund lasse ich mich doch nicht zur Schnecke machen“, fauchte Daisie eifrig. „Das wäre ja noch schöner, verflucht.“

Auch ich ließ mich von ihr anstacheln, überhaupt als nur noch wenig rot im Lebensbalken sichtbar war. „Jetzt geh endlich runter“, murrte ich laut.

Und dann, welch Wunder, welch Überraschung, welch großartige Leistung war auch der letzte Lebenspunkt des Höllenhundes gefallen und er fiel, er stürzte, er löste sich auf und sobald die Drops auftauchten begannen auch Daisie und ich zu jubeln, zu jauchzen und freuten uns riesig.

„Ich faß es nicht! Das gibt’s nicht!“, waren ihre Worte als unsere Pets die Drops rasch aufsammelten wir sie in unseren Inventar verglichen, um sie hinterher gerecht aufzuteilen. „Wir haben es geschafft. Jetzt dürfen wir uns auch Slayer nennen, Fairie, endlich haben wir es auch geschafft.“

Noch immer war ich sprachlos bis ich realisierte, es endlich auch in der Wahrnehmung für möglich hielt weil es auch der Wahrheit entsprach.

„Es fühlt sich gut an“, entkam es mir mit einem Grinsen, einem überwältigenden Glücksgefühl welches mich von Innen heraus überschwemmte.

„Was heißt hier gut, Schwesterchen, das ist herrlich“, fiel Daisie auf ihr Bett zurück und ließ ihre Finger nochmals wie zuvor knacken. „Mir tun die Finger jetzt weh“, lachte sie, „und kalt sind sie obendrein“, stellte sie im Anschluß fest und mir erging es ähnlich als ich sie an die Wange legte.

„Meine sind auch eisig“, sagte ich leise, griff mir auf die Stirn, sie war heiß obwohl meine Hände frostig waren. „Mir ist warm aber meine Finger sind kalt“, stellte ich kichernd fest. „Das ist ganz schön komisch, findest du nicht auch Daisie?“ Das hatte ich zuvor noch nie so intensiv erlebt.

„Mein Herz wummert noch ganz doll“, legte sie ihre Hand auf die Brust und griff anschließend nach meiner damit ich ihr dumpfes Pochen auch zu spüren bekam. Tatsächlich, ihr Herz trommelte ganz stark, wirklich heftig. „Ich glaube, das nennt man dann wohl Adrenalin oder so“, sprach sie.

„Kann sein, keine Ahnung“, zuckte ich mit den Achseln. Damals habe ich es nicht gewußt aber es war tatsächlich Adrenalin zusammen mit den elektrisch aufgeladenen Nerven während wir es kaum noch aushielten den Boss endlich zu Fall zu bringen. Es ließ auch unseren Blutdruck steigen, ganz hoch darum war uns auch heiß und kalt zugleich. „Das ist wie Damals beim Fußball bevor der Ball hinter die Torlinie gerollt ist“, zog ich einen kleinen Vergleich weil mir auf die Schnelle nichts Besseres eingefallen ist aber Daisie nickte, sie hielt es offenbar für eine faire Parallele.

„Endlich den Boss besiegt. Die Drops sind auch nicht schlecht, kann man gut verkaufen, vor allen weil wir in einer Party mit Skills waren“, atmete sie nun gelassener als zuvor. Es gab im Spiel Gruppen, Partys und einige hochgelevelte Partys, wofür es eigene Zauberrollen gab, können mit den sogenannten Partypunkten auch extra Bonus verteilen wie erhöhter Angriffsschaden oder auch eine gesteigerte Droprate plus mehr rare Sachen. Rare Waffen, Schilde usw. besitzen wieder Extraeigenschaften als Verbesserungen für den Kampf und das geht hin bis zu Legendär.

„Wir sind inzwischen ziemlich gut geworden, oder?“, lobte ich uns, auch unsere mutigen Charaktere im Spiel als ich den Kopf an ihre Schulter lehnte, mich an meine Schwester rankuschelte und sie ihren Arm um mich legte, während ihr Herz noch tief hinter ihrer Brust hämmerte.

„Daran werden wir lange denken, Fairie“, ließ sie ihre Finger durch mein Haar gleiten, fischte mir eine Strähne aus der Stirn und ihre Hand hatte in der Zwischenzeit wieder an angenehmer Wärme gewonnen. „Soetwas vergißt man nicht, vor allem weil wir es gemeinsam geschafft haben.“

Das stimmte, sie hatte recht, nur gemeinsam besaßen wir die gebührende Stärke, da wir allein definitiv gescheitert wären und mit jedem Pulsschlag durchströmte mich pure Euphorie. „Ja, daran werden wir zurückdenken, und es auch nur möglich weil wir es gemeinsam schafften.“

Diesen Abend habe ich bis Heute zärtlich bewahrt und er wird mir Auf Immer im Gedächtnis bleiben, nicht nur weil wir den Boss besiegten sondern auch weil wir diese große Erfahrung gemeinsam machten, wo wir früher zusammen auf dem Fußballfeld standen, uns den entscheidenden Paß zum Tor zuspielten, so haben wir auch diese Hürde zusammen genommen weil wir die nötige Disziplin und den herausragenden Willen samt erforderliche Geduld aufbrachten. Eine schöne Erinnerung, die anschließend in den Armen meiner Schwester unvergeßlich wurde!

11.1.17 16:15

Letzte Einträge: Im Wandel der Perfektion, Der beste Freund des virtuellen Ichs!, Mal gewinnen, mal verlieren!, Online-Feste, Shows & Events, Schwesterherz an Schwesterherz!

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