reflections

Der Duft von Engeln

Schon die gesamte Nacht über blies ein starker Sturmwind und mir war als sei ich die schicksalsverfolgte Cathy aus „Wuthering Heights“, umgeben von lebendigen Schatten der Vergangenheit, heimgesucht und sogar in Träumen ohne Frieden zurückgelassen. Unter der Decke lauschte ich dem heftig böigen Windtreiben, Äste, die gegen die Fenster schlagen als klopfen sie an, als wollten sie gewaltsam um Einlaß bitten.

„Wuthering Heights“ habe ich Damals mit Daisie gelesen, jede von uns las ein Kapitel und es mag selten vorkommen, viele würden das Gegenteil vermuten, aber wir hatten auch zum Teil Mitleid mit Heathcliff, auch auf Grund dessen weil ihm solch ein Unrecht in Jugendtagen angetan worden ist, das mag zwar seine spätere brutale, drakonische Rache nicht rechtfertigen jedoch ist der Mensch eben ein nachtragendes Geschöpf.

Uns taten die Frauen in dem Roman leid, arme, hoffnungstrunkene Wesen, die nur ihrem Herzen folgen wollten und schließlich einen düsteren Schatten darübergelegt bekamen, und das Buch war absoluter schwermütiger Kontrast zu den Büchern einer Jane Austen aus derselben Zeit.

„Jane Eyre“ von Carlotte Brontë, der älteren Schwester von Emily Brontë, die eben „Wuthering Heights“ geschrieben hat, haben wir auch gelesen und damals waren wir gerade zwölf und dreizehn Jahre alt, aber schon ziemlich vernarrt in solch antiquierte Literatur aus einer längst vergangenen und teilweise auch vergessenen Epoche. Uns sagte die damals gepflegte Sprache zu, eine umgangsförmliche Höflichkeit, die wir in unsrer Zeit vermißten und eher auf raubeinige Sitten im Klassenzimmer stießen als ob wir in einer Kaschemme auf einem Hafen untergebracht wären oder in einem sozial verwahrlosten Armenhaus. Nungut, ganz so schlimm wie bei Oliver Twist war es nicht aber die Jungen an unsrer Schule besaßen schon raue Umgangsformen, einen Wortschatz, der sogar Piraten Konkurrenz machen kann, und wahrscheinlich deswegen haben Daisie und ich uns wenig mit ihnen zu schaffen gemacht oder auch den Mädchen in unsrer Klasse, die vielmehr durch die Seiten der glamouräsen, pompösen Modezeitschriften oder durch das neueste Prospekt von BIPA oder DM auflebten als sich vielmehr ihrer wahren Stärken und echten Werte bewußt zu sein. Daisie und ich sind immer schon abseits stehende Teenager gewesen, besaßen unseren eigenen Kopf, lebten auch in unsrer eigenen abgehobenen Gegenwart und solange wir einander hatten war die Welt, die wir uns geschaffen hatte, auch in Ordnung.

Und als Daisie fort war, ich hier auf Erden allein zurückgelassen worden war, dieser eine Tag mir meine geliebte Schwester genommen hatte, begann die Welt sich langsamer zu drehen als noch wie zuvor. Der Wind blies strenger, das Laub roch fauliger, die Erde zu meinen Füßen bekam eine schlammige Konsistenz und das Essen, ob im Spital oder auch wieder Zuhause, verlor zeitweise seinen Geschmack und schmeckte bitter, sumpfig, nach Messing oder Metall unter der Zunge sodaß ich in der Genesungs- sowie Rehaphase danach eher Gewicht verlor als zunahm.

Anfangs schoben es die Ärzte auf den großen Verlust unsrer Familie, auf meine unsägliche Trauer und auch auf das große Vermissen und die höllische Traurigkeit in mir drinnen, aber als ich von anfangs fünfzig Kilo nur mehr vierzig Kilo wog begannen auch die Ärzte sich Sorgen zu machen. Meine Eltern waren zeitgleich mit der Beerdigung meiner Schwester beschäftigt, dem Aussuchen des Sarges, ob rote oder weiße Samtbezüge, Kissen oder in welch Farbe das Holz sein sollte. Letztlich, da ich selber nicht an der Trauerfeier teilnehmen konnte, weil ich an jenem Tag zu verletzt und schwach gewesen bin, entschieden meine Eltern sich für einen schneeweißen Sarg, lilienfarbige Seide als Innenbezug sowie ein weiches gleichfarbiges Kissen und Daisie selbst, meine zu jung au der Welt geschiedene Schwester, lag in einem prinzessinnenhaften Lilienkleid in ihrem ewigen Ruhebett. Mama und Papa habe ich ausgefragt, obwohl es mir bei jedem Wort mein armes kleines Herz zerriß, doch da ich nicht dabeisein konnte wollte ich dieses letzte Bild meiner lieben gutherzigen Schwester durch die Beschreibung meiner Eltern in Erinnerung behalten.

Mama und Papa sind Einzelkinder, daher gab es außer Mamas und Paps Eltern keine Verwandten auf der Trauerfeier, aber ein paar von Daisies Lehrern sind gekommen und insgesamt war es ein kleiner stiller Abschied von meiner Schwester, der mir jedoch ein unbeschreiblich großes Loch in die Brust riß. Zu wissen, daß Daisie nie mehr bei mir sein wird, sie metertief in der kalten modrigen Erde liegt, dies brachte mich an die Grenze meines kleinen zwölfjährigen Verstandes sodaß ich wochenlang zu niemanden mehr gesprochen hatte und selbst die Klinik beorderten Psychologen an mir scheiterten. In mir drinnen war zuviel kaputtgegangen, uns allen war meine unglaublich liebe Schwester genommen worden, und nur weil die Politik in diesem Land völlig versagt hatte und die Regierung immer noch mit dieser rosa Brille und Scheuklappen das Land regiert.

Deswegen haben mich meine Eltern auch weggebracht, fort von meiner alten Schule, meinem alten Land, und auch aus meinem alten Leben.

Während meiner wortlosen Rehazeit hatte ich viele Stunden zum Nachdenken, auch um meine hinterlassenen Gefühle einzuschätzen, vor allem auch was sie aus mir nach Daisies Tod gemacht hatten und zurück blieb eine leere zwölfjährige Hülle, die den zuvor traumgemalenen Regenbogen aus den Augen verloren hat. Zuvor war ich ein lebenslustiges, träumerisches, zukunftsgläubiges Mädchen gewesen, zusammen mit meiner Schwester stand uns die Welt offen und wir hätten gemeinsam Großartiges bewirken können.  Nachdem uns Daisie geraubt worden war blieb ich zurück, allein, einsam, stumm und mit so vielen Fragen auf den Lippen für die es nie eine Antwort geben wird. Mit Daisie ist auch ein Teil tief in mir drinnen im Sarg in die trostlos dunkle Erde hinabgelassen worden und zuvor kannte ich solch Empfindungen wie immense nie enden wollende Traurigkeit gar nicht -, das lag alles außerhalb unserer Welt und hatte mit unserer Familie nicht das Geringste zutun. Die Verzweiflung hat uns letztlich doch gefunden und oftmals dachte ich mir sogar, mag es auch abwegig oder gar übertrieben gemutmaßt klingen, allerdings ging ich hinterher davon aus, daß unsere Familie, auch Daisie und ich einfach zu glücklich in unsrer Kindheit, in unserer Welt gelebt hatten und dies hat dem rachsüchtigen, blutdürstenden Schicksals gar nicht gefallen weswegen es die Sonne ausgepustet hat und uns die tiefe Finsternis geschickt hat.

 

11:27 Uhr – Am Vormittag nachdem mich Omi fragte wie es mir heute ging, ob ich mich gekräftigt genug für einen Einkaufsbummel fühle, habe ich zugestimmt, obwohl mein Bauchweh noch vorhanden war, Elephanten in meinem Unterleib stampften aber im Vergleich zu gestern war es etwas besser geworden und allzu lange werden Meine Tage, so weis ich, auch nicht mehr anhalten -, meistens betragen sie um die fünf Tage.

Warm und dick eingepackt, Jacke, Handschuhe, Schal und Beanie-Mütze mit ich mit meinen Großeltern los weil ich keinen Hunger auf Frühstück hatte. Es hat Opa gar nicht gefallen, daß ich kaum Frühstück esse, es blieb jedoch bei einer Verwarnung mit einem Winkelzug um seinen Mund.

Oma meinte dann auf der Fahrt, ich werde das ausgelassene Frühstück schon durchs Mittagessen wettmachen oder mit einem Extrateller ausgleichen. Insgeheim wollte sie Opa dadurch nur die Anweisung geben das Thema sei nun lang genug der aktuelle Gesprächsstoff gewesen.

Noch immer, ob ich nun im Bett liege oder mich auf der Rückbank des Wagens befinde, strecke ich die Hand nach der rechten Seite aus und mir ist manchmal als könnte ich Daisies Finger noch immer spüren, obwohl es nur Einbildung ist. Daisie zu Vermissen ist als ob selbst die Sommermonate ohne Helligkeit auskommen müßten, als gebe es keinen Mondschein mehr während der Nacht und kein Glück mehr auf dieser Erde.

Im Einkaufszentrum haben wir das Nötigste eingekauft und inmitten von Niederländern fast kein deutsches Wort verstehen bewies mir wieder mal aufs Neue, daß ich tatsächlich hier bin, die Gänge der Nahrungsmittel tatsächlich in dieser Sprache mit der Papa aufgewachsen ist und Mama sich schwer tut zu lernen, beschrieben sind. Die Niederländer sind insgesamt ein ziemlich nettes, höfliches Volk, hilfsbereit und verständnisvoll, ganz anders als ich es in meinem Heimatland erlebte und hätte Papa nach den ersten vier Jahren Grundschule vorgeschlagen, wir ziehen wegen seines Jobs weg, in Mamas Heimatland, dann wäre Daisie…dann wäre meine Schwester wohl heute noch am Leben und unsere Familie glücklich beisammen. Aber Papa kann ich keine Schuld daran geben, mag es auch leicht fallen, es wäre unfair ihm gegenüber, auch ziemlich gemein und boshaft. Hierfür kann ich niemanden die Schuld geben, auch wenn die Polizei völlig versagt hat, die Regierung ihre Gesetze zu locker in dieser Hinsicht geschmiedet hat und hinterher hat auch noch eine große Vertuschung stattgefunden damit das Land besser im Ausland dasteht. Die Opfer sind an diesem Tag schnell vergessen worden, keine Zeile mehr wert, kein Wort mehr in den Medien und zurück bleiben die zerstörten Familien, die ihre geliebten Angehörigen mit zahlreichen Trauertränen begraben und keinen Weg mehr in eine gemeinsame Zukunft finden.

Am Zeitungsstand las ich dann auch noch von dem Amokfahrer in Berlin, der ein Dutzend Menschen auf dem Gewissen hat, und das es sich womöglich um eine Inszenierung der deutschen Regierung gehandelt hat, um noch schärfere Gesetze gegen die Bürger im EU-Parlament beschließen zu lassen, ob nun mehr Kontrolle der Privatsphäre oder auch ein größeres Budget für die europäische Polizei im Allgemeinen. Der Begriff „False Flag“ ist mir aufgefallen, keine Ahnung, was er bedeutet aber diese Zeilen zu lesen hat mich innerlich zusammenbrechen lassen. Vielleicht…kann sein…ob es Damals auch Absicht war und der Staat diesen mörderischen Tag geplant hat, denn der Täter ist in diesem Sinne nicht mit einer Gefängnisstrafe sondern nur für „unzurechnungsfähig“ erklärte worden und jetzt herrscht Stillschweigen über diesen finsteren Tag.

Als ich las, daß der Täter von Berlin acht Stunden später noch in einer Moschee gesehen worden war und dann ganz plötzlich in Italien erschossen worden sein soll, spekulierte die Zeitung, daß es sich hierbei sogar nicht um ein und denselben Täter gehandelt haben kann, da er schier unbemerkt drei europäische Grenzen unbehelligt übertreten hat und das Feuergefecht mit Verkehrspolizei nur inszeniert worden war, denn jetzt kann der mutmaßliche Täter nicht mehr befragt werden, das Volk hat einen Sündenbock und die Regierung ist wie immer schön aus dem Schneider. Die Erläuterungen der Zeitung, die mir die Tränen in die Augen trieben, waren gewagt, sehr sogar, und soll ich es glauben, daß die Regierung Menschen wirklich nur auf Bauern am Feld betrachtet – ein Menschenleben gar nichts kostet – bloß wegen politischer Machtspielchen? Soll ich glauben, daß  meine Schwester damals nur wegen einem politischen Schachspiel gestorben ist und sie bloß zur üblichen Statistik gehört???

Danach bin ich auf die Knie gesunken, ich konnte nicht mehr stehen, Tränen schossen mir in die Augen und alle Kraft war plötzlich aus mir gewichen. Meine Beine trugen mein Gewicht nicht mehr, sie waren Pudding, noch weniger als Pudding, als ob die Erdanziehungskraft mich blitzlich packte und auf den Parkett des Supermarktes zog. Schwindel, ein schwarzer Schleier war über meine Augen gefallen, alle Farben verschwanden, mein Atem ging flach, stockend, und in jeder darauffolgenden Sekunde schnappte ich verbissener, mühseliger nach Sauerstoff als sei ein Vakuum entstanden. Als Letztes bevor mich Oma fand sah ich noch das Bild vor mir wie ich im weißlackigen Spitalsbett lag, die Hand nach Mama ausstreckte und fragte: „ Wo ist Daisie?“ Wer zuerst in Tränen ausbrach habe ich vergessen oder begannen meine Eltern zeitgleich zu weinen? Jedenfalls wußte ich unmittelbar danach Bescheid, daß ich absofort ein Einzelkind sein werde, meine Schwester nie mehr zurückkehren wird, auch ohne eine Schilderung meiner Eltern, die mir später die Klinikpsychologen mit ihren trockenen sachlichen Interpretationen zu geben versuchten. Zusammen mit meinen Eltern habe ich geweint, sehr viel geweint, verlor plötzlich meine Stimme und allen Bezug zur Wirklichkeit. Es durften nicht mit einem Schlag alle Sterne vom Himmel gefallen sein, unmöglich, das konnte ich ausgeschlossen zulassen und so grausam konnte auch kein Leben sein, daß es mir meine Schwester, die ich zuvor noch an der Hand hielt als wir in der Fußgängerzone spazierengingen, entriß.

Über den Tod macht niemand Scherze! Daisie war von uns gegangen, meinen Eltern war die Tochter und mir war meine Schwester genommen worden. Was fühlte ich kurz hinterher! Gar nichts! Ich war ebenso tot, leer, ohne ein Gefühl welches ich in Worte fassen kann als ob der Tag seine Farben verliert, die Nacht seinen milden Sternenglanz oder matten Mondschein, als ob all das Wünschen sinnlos ist, all die Träume traumlos, all die Sehnsucht gegangen und all die Hoffnung einfach verloren. Der Tod kennt kein Erbarmen und läßt uns mit offenen Fragen zurück!

Oma habe ich dann erzählt, daß ich einen kleinen Schwächeanfall hatte, nichts gravierendes und um sie zu beruhigen gab ich nach als sie mir vorschlug, sie werde mir eine Wurstsemmel kaufen, die ich auch Oma zuliebe gegessen hatte sonst hätte sie das Thema nicht ruhen lassen.

 

Beim Mittagessen, es gab Putenfilets, Salat, Reis und Gurken dachte ich über gestern nach, daß ich zu schwach und ausgezehrt gewesen bin, um Daisie in unserem Online-Spiel nahe sein zu können. Meine Erdbeertage kosteten mich zuviel an Ausdauer, weshalb ich einzig nachmittags bei Oma und Opa auf der Couch saß, wir uns Filme anguckten, ob CORALINE (einer von Daisies und meinen Lieblingsfilmen) oder TINKERBELL und zwischendurch habe ich ein wenig verschlafen. Unter einer flauschigen Polyesterdecke verkrochen ließ ich mit Kirschtee zusammen die Stunden verstreichen bis es schließlich Abend geworden ist. Ins Spiel habe ich es nicht mehr geschafft, das werde ich heute nachholen weil mein Bauchweh schon besser geworden ist, obwohl meine Gemütslage noch ziemlich angegriffen scheint, vor allem nach dem Supermarktausflug.

Oma hat während dem Mittagessen vorgeschlagen, wir könnten am Nachmittag backen, sollte ich Lust dazu haben und ihren Vorschlag fand ich großartig und Opa? Opa hat sich dabei schon über die Lippen geleckt und einige Vorschläge seiner Lieblingsmehlspeise eingeworfen. Das brachte uns zum Lachen, da wir noch immer beim Mittagessen saßen und Opa schon seinen Jausenwunsch äußerte. Obsttorte, Gugelhupf, aber im Grunde wußten wir selber noch nicht welch Mehlspeise wir backen werden und wir überlegten hin, dachten her und für mich – um ehrlich zu sein – fand ich die Vorstellung ganz wunderbar mit Oma zusammen in der Küche zu stehen und wie früher mit Daisie zusammen drauf loszubacken.

Momentan sitze ich noch im Zimmer, höre mir ELIS „God’s Silence, Devils’s Temptation“ an (auch eine von Daisies Lieblingsbands) und später gehe ich hinüber, helfe Omi beim Backen, wir haben uns für Aprikosen-Cupcakes entschieden und Opa war auch damit einverstanden.

„Einen Cupcake kannst du immer essen, der schmeckt sogar im Herbst nach Sommer“, hat Daisie einmal gesagt als wir früher gebacken hatten.

Und sicher, da stimme ich mit meiner Schwester überein, werde ich in jedem Bissen den Genuß aus unserer Zeit auf den Lippen schmecken!

 

Daisie! Du weist ganz sicher, was Mama und Papa jetzt gerade machen weil sie noch nicht angerufen haben und wahrscheinlich wie sie es seitdem immer tun, werden sie erst Morgen oder Übermorgen wieder bei mir nachfragen. Ob sie meine Stimme quält, was meinst du? Ob ich sie tatsächlich zu sehr an dich erinnere und sie mich deswegen meiden weil ich für ihren jetzigen Schmerz auch verantwortlich bin? Der Himmel trägt derzeit wieder sein gewohnt düster-wolkiges Kleid, seine Wangen sind in Dunst gehüllt, bleich und lichtlos als sei die gesamte Welt einfach traurig. Daisie, ich wünsche mir den Sommer zurück, unsere unbedarften gemeinesamen Tage, die wir wie kleine große Wunder geschenkt bekamen. Im Grunde kann ich es immer noch nicht fassen, daß du nie mehr bei mir sein willst, du Auf Immer und Ewig weg bist -, ein nobler Engel zwischen den Wolken, nahe der Sonne, zwischen den Sternen. Ich vermisse dich in jedem Atemzug, Daisie! Ich weis, du kannst mich hören und auch du möchtest, daß Mama, Papa und ich wieder zusammen sind. Meine Bitte ist bestimmt zuviel aber kannst du es irgendwie machen, daß nicht mehr so traurig sind? Diese Bitte ist bestimmt zuviel, selbst für einen Engel, weil auch in mir seit dir Flügel gewachsen sind kein Frieden einkehren will. Die Traurigkeit folgt mir nach, auch so viele Tränen, die ich nachts still und heimlich in mein Kissen drücke, seufze, und dabei noch immer deinen Geruch neben mir wahrnehme. Daisie, ich hätte nie gedacht, daß Engel so schön duften können, selbst als du noch gelebt hast!

4.1.17 12:56

Letzte Einträge: Alltägliche Herausforderungen, Im Wandel der Perfektion, Der beste Freund des virtuellen Ichs!, Mal gewinnen, mal verlieren!, Online-Feste, Shows & Events, Schwesterherz an Schwesterherz!

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